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Öffentlicher Dienst

Was der öffentliche Dienst zahlt – und wer gerade sucht

Bei Bund, Ländern und Kommunen wird nicht verhandelt, sondern eingruppiert. Entgeltgruppe und Stufe ergeben das Monatsbrutto, und beides steht in einer Tabelle – im TVöD für Bund und Kommunen, im TV-L für die Länder.

Daneben steht der Stellenmarkt: Rathäuser, Landratsämter, Universitätskliniken, Studierendenwerke, Zweckverbände, Bundesbehörden – die Häuser, für die dieser Tarif gilt, mit ihren offenen Stellen.

Offene Stellen
2.005
Arbeitgeber mit Seite
195
Häuser im Bestand
667

Arbeitgeber, die gerade ausschreiben

Wer gerade ausschreibt – die Häuser mit den meisten offenen Anzeigen. Alle Arbeitgeber

Tarif

TVöD und TV-L

Zum Tarif

Drei Fragen, und alle drei haben eine Antwort in Zahlen: in welcher Gruppe die Tätigkeit liegt, in welcher Stufe man nach den eigenen Jahren steht, und was am Monatsende dabei herauskommt.

Zuletzt eingegangen

Neueste Stellenangebote

Alle Stellenangebote

Mit Top gekennzeichnete Anzeigen stehen vorn, weil der Partner für sie den höchsten Klickpreis zahlt – es ist keine Aussage über die Stelle. Alle übrigen stehen nach Eingangsdatum.

Arbeitgeber

Häuser mit eigener Seite

Alle 195 Arbeitgeber

Eine eigene Seite bekommt ein Haus ab drei offenen Anzeigen – darunter wäre die Seite keine Trefferliste, sondern eine zweite Adresse für dieselbe Stelle. Mehrere Schreibweisen desselben Hauses stehen dabei zusammen: die Hansestadt Lübeck schreibt unter vier Namen aus.

Ratgeber

Tarif, Bewerbung und Arbeitsrecht

Alle 19 Artikel

Arbeitszeit und Gleitzeit im öffentlichen Dienst

Regelmäßige Arbeitszeit, Gleitzeitrahmen, Zeitkonto, Überstunden und Mehrarbeit sind vier verschiedene Dinge mit vier verschiedenen Rechtsgrundlagen. Was davon im Tarifvertrag steht, was in der Dienstvereinbarung und was Sie beeinflussen können.

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Konkurrentenmitteilung und Konkurrentenklage

Wer in einem Auswahlverfahren unterliegt, muss vor der Ernennung davon erfahren – sonst liefe sein Rechtsschutz leer. Was die Mitteilung enthalten muss, welche Frist gilt und warum nach der Ernennung fast nichts mehr geht.

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Über dieses Portal

Was Jobsuche Datenbank ist

Zwei Dinge, die zusammengehören: der Tarif des öffentlichen Dienstes und die Stellen, für die er gilt. Der erste Teil erklärt, wie Entgeltgruppe und Stufe das Monatsbrutto bestimmen und wo die Tabellen stehen. Der zweite ist ein Stellenmarkt für Bund, Länder, Kommunen und ihre Einrichtungen. Zurzeit sind es 2.005 Stellenangebote von 667 Arbeitgebern, und 195 Häuser haben eine eigene Seite.

Anmeldung gibt es keine, ein Bewerberkonto ebenso wenig. Wer eine Anzeige interessant findet, klickt auf „Zur Anzeige und bewerben" und landet beim ausschreibenden Haus. Dieses Portal sammelt keine Lebensläufe und vermittelt nicht; es führt zusammen und zeigt an.

Warum der Tarif vorn steht

Weil danach gefragt wird, und zwar um Größenordnungen häufiger als nach den Stellen selbst. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet oder dorthin wechseln will, hat zuerst eine Frage nach dem Geld und erst danach eine nach der Stelle. Die Reihenfolge dieser Seite folgt dem und nicht dem, was das Haus für seinen Kern hält. Die Tabellen stehen unter TVöD, die Einordnung unter Gehalt.

Wie die Suche funktioniert

Die Stellensuche arbeitet über Stichwort und Ort und lässt sich über Berufsfeld, Anstellungsart, Arbeitszeit, Branche und Berufserfahrung eingrenzen. Jeder Filter zeigt die Zahl der Treffer, die er ergäbe – gerechnet gegen die übrigen Filter und nicht gegen sich selbst. Eine Option, hinter der nichts steht, verspricht damit auch nichts.

Einen Filter nach Beruf gibt es bewusst nicht. Im öffentlichen Dienst heißt eine Stelle nach ihrem Sachgebiet und nicht nach einem Beruf – „Sachbearbeitung Bauleitplanung und Bauordnung", „Leitung Amt 21 – Stadtplanung". Ein Verfahren, das aus Anzeigentiteln Berufe ableitet, ordnete auf diesem Bestand nicht einmal jeder zwanzigsten Anzeige einen Beruf zu. Eine Auswahl, die den größten Teil des Bestands nicht erreicht, sieht aus wie ein Angebot und ist eine Sackgasse.

Die 16 Berufsfelder

Jede Anzeige ist genau einem Berufsfeld zugeordnet. Die Zuordnung kommt aus der Funktionsangabe des Feeds und nicht aus dem Anzeigentitel – ein Titel wie „Sachbearbeitung (m/w/d)" sagt über das Feld nichts.

Warum die Arbeitgeber eine eigene Achse sind

Weil im öffentlichen Dienst das Haus die Frage ist. Wer sucht, sucht die Stadt, den Landkreis, die Uniklinik – und findet dort alles, was gerade offen ist. Der Feed liefert dafür allerdings keine Marke, sondern Rechtsträger: dasselbe Haus steht unter mehreren Namen da, die Hansestadt Lübeck unter vier, „Vermögen und Bau Baden-Württemberg" unter vier Ämtern. Ein Verfahren fasst sie zusammen, und zwar nur, wo sie zusammengehören – „Landeshauptstadt Stuttgart" und „Landeshauptstadt Kiel" bleiben zwei Häuser. Die Arbeitgeberübersicht zeigt, was dabei herauskommt.

Woher die Anzeigen kommen

Aus einem Stellenmarkt-Feed, der täglich abgeglichen wird. Eine Anzeige, die dort verschwindet, verschwindet auch hier – deshalb steht an keiner Stelle eine Stelle, die es nicht mehr gibt, länger als einen Tag. Was im Bewerbungsverfahren des öffentlichen Dienstes anders läuft als in der Privatwirtschaft, steht im Ratgeber.

Für wen die Seite gemacht ist

Für drei Gruppen: für alle, die bereits im öffentlichen Dienst arbeiten und wissen wollen, was ihre Entgeltgruppe in der nächsten Stufe bringt; für Quereinsteiger aus der Privatwirtschaft, die vorher wissen wollen, worauf sie sich einlassen; und für alle, die eine bestimmte Behörde im Blick haben und sehen wollen, was dort gerade offen ist.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen TVöD und TV-L?

Der Geltungsbereich. Der TVöD gilt für den Bund und für die Kommunen – Städte, Gemeinden, Landkreise und ihre Betriebe. Der TV-L gilt für die Länder und damit für Landesbehörden, Universitäten und Landesbetriebe. Die Systematik ist in beiden dieselbe: Entgeltgruppe mal Stufe ergibt das Monatsbrutto. Die Beträge unterscheiden sich, und zwar je nach Gruppe in beide Richtungen.

Kann man im öffentlichen Dienst das Gehalt verhandeln?

Die Entgeltgruppe nicht – sie ergibt sich aus der Tätigkeit und ist an die Stellenbeschreibung gebunden. Verhandelbar ist die Stufe: wer einschlägige Berufserfahrung mitbringt, kann höher einsteigen als in Stufe 1. Das steht im Tarifvertrag und ist keine Ausnahme, sondern der vorgesehene Weg.

Muss man verbeamtet sein?

Nein. Der ganz überwiegende Teil der Stellen hier ist eine Tarifbeschäftigung nach TVöD oder TV-L, kein Beamtenverhältnis. Die beiden sind unterschiedliche Rechtsverhältnisse mit unterschiedlicher Bezahlung; eine Beamtenbesoldung steht nicht im TVöD.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein, und eine Anmeldung gibt es auch nicht. Wer sich bewirbt, tut das direkt beim ausschreibenden Haus; dieses Portal sammelt keine Lebensläufe.

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